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Tips nicht nur für die Hochzeitsfeier

Nachtruhe
Lassen Sie sich vom Gastwirt schriftlich zusichern, daß auch bei geöffneten Fenstern niemand durch die Musik gestört werden kann. Es gibt durchaus Wirte, die ab 22 Uhr Zimmerlautstärke vom DJ fordern, weil die Nachtruhe der anderen Hotelgäste oder Nachbarn sonst gestört wird.
Besteht der Gastronom ohne plausiblen Grund, wie z.B. Platzprobleme, auf die Benutzung der Hausanlage, kann es sein, daß Ärger mit Nachbarn in der Vergangenheit dazu geführt haben, daß die Hausanlage vom Ordnungsamt in der Lautstärke stark begrenzt und verplombt wurde.

Kinder
Je mehr Kinder bei einer Hochzeitsfeier erwartet werden, desto wichtiger ist deren gut organisierte Betreuung. Eine Ecke oder ein Nebenraum mit Mal- Spiel- oder Bastelsachen und vielleicht sogar ein engagierter Betreuer machen Ihre Feier auch für die Kinder zu einem Erlebnis.
Werden die Bedürfnisse der Kinder beachtet, können deren Eltern länger auf der Feier bleiben.

Raumaufteilung
Getrennte Räume für Bankett und Tanzfläche sind eher ungünstig für eine Feier. Der DJ hat ohne Blickkontakt kaum Möglichkeiten auf die Gäste im anderen Raum einzugehen. Auch müssen Reden, Darbietungen und Spiele ohne Mikrofonverstärkung auskommen, die Anlage steht ja im Nebenraum bei der Tanzfläche.
Günstiger ist es, wenn in dem Raum getanzt wird, in dem die Gäste auch sitzen. Bei getrennten Räumen sollte die Bar in dem Raum mit der Tanzfläche sein und der Bankettsaal für die Gäste geschlossen werden.

Tanzfläche
Für die Stimmung auf einer Feier ist es im allgemeinen besser, wenn die Tanzfläche eher zu klein bemessen ist. Eine zu große Tanzfläche erfreut zwar geübte Standard-Tänzer, die anderen Gäste fühlen sich dagegen eher wie auf dem Präsentierteller.
Zu große Flächen können leicht durch Bistrotische, Pflanzen oder Dekorationsmittel optisch verkleinert werden.

Beleuchtung
Die Beleuchtung eines Raumes bestimmt in hohem Maße die Atmosphäre. Wenn es zu hell ist, trauen sich viele Gäste nicht ausgelassen zu feiern und auf die Tanzfläche zu kommen. Zum Tanzen sollte die Beleuchtung des Raumes gedimmt und das Licht auf der Tanzfläche durch dezentes farbiges ersetzt werden. Das erzeugt eine gemütliche, fröhliche Atmosphäre und Ihre Gäste kommen leichter auf die Tanzfläche.

Sitzordnung
Platzieren Sie bevorzugt die jüngeren Gäste an Tischen, die in der Nähe der Tanzfläche sind. Ältere Menschen hören schlechter und können nicht mehr so gut zwischen Musik und Gesprächen differenzieren. Deshalb ist ihnen die Musik viel früher zu laut als jüngeren Menschen. Je älter die Gäste sind, desto weiter entfernt von der Tanzfläche sollten sie sitzen.
Der Brauttisch sollte sich an einem Ende der Gesellschaft befinden, nicht mittendrin. Sonst kehrt das Brautpaar immer einigen Gästen den Rücken zu und muß sich ständig umdrehen.
Mischen Sie Ihre Gäste so, daß möglichst Gäste aus zwei Gruppen und ein bis zwei Singles an einem Tisch sitzen. So kommt man auch mit fremden Gästen ins Gespräch. Vermeiden Sie es die Gäste nach Cliquen separiert an Tischen zu platzieren.
Bieten Sie Ihren Gästen einen Übersichtsplan der Tischordnung am Eingang zum Bankettraum, sonst entsteht ein Durcheinander, wenn die Gäste den Saal betreten und alle gleichzeitig nach ihrem Platz suchen. Es reicht dabei aus die Namen den Tischen zuzuordnen, den genauen Sitzplatz finden die Gäste dann leicht am Tisch.

Bankett
Menü oder Buffet, beides hat Vor- und Nachteile. Ein Menü mit am Platz servierten Gängen verläuft geordneter als ein Buffet. Allerdings müssen Reden und Darbietungen zwischen den Gängen unbedingt mit der Küche abgesprochen sein. Pro Gang kann man je nach Gesellschaft und Service zwischen 30 Minuten und einer Stunde rechnen. Ein Buffet verläuft unruhiger, weil jeder sich sein Essen selbst holen muß. Dafür ist die Auswahl an Speisen meistens größer und man kann sich aussuchen, was man essen möchte. Ein Buffet dauert je nach Gesellschaft ungefähr eineinhalb Stunden. Zu empfehlen ist eine gedeckte Vorspeise, die nach dem Getänkeservice und der Begrüßung serviert wird. So hat jeder schon mal etwas im Magen und der erste Ansturm aufs Buffet gestaltet sich entspannter.

Zeitplan
Die Zeit ist ein kostbares Gut bei einer Hochzeit, sie vergeht viel zu schnell. Wenn Sie Ihre Gäste einander vorstellen möchten, machen Sie das am besten gruppenweise und erst nach der Vorspeise. Stellen Sie nicht jeden Gast einzeln vor. Bei 60 Gästen und 30 Sekunden pro Gast dauert das eine halbe Stunde und merken kann sich das alles eh niemand.

Kündigen Sie Ihren Gästen die nächsten Programmpunkte an und geben Sie den groben Zeitplan bekannt.

Vereinbaren Sie schriftlich mit der Gastronomie, daß keine Parallelveranstaltung die Feier stört. Auch eine andere Veranstaltung bis kurz vor Beginn Ihrer Feier im selben Raum sollten sie vertraglich ausschließen.
Falls es Programmpunkte mit Ausfallrisiko ohne Plan B gibt, z.B. Fotosession mit der Gesellschaft im Freien, die bei Regen ausfällt, sollte der Service informiert und vorbereitet sein.

Zeremonienmeister
Es ist sehr sinnvoll einen geeigneten Zeremonienmeister zu ernennen. Ein Zeremonienmeister koordiniert die Überraschungen mit dem Zeitplan. Er oder sie ientscheidet schon während der Vorbereitungen inhaltlich im Interesse des Brautpaares über geplante Beiträge von Gästen und koordiniert deren zeitliche Abfolge. Ein Beitrag sollte einen persönlichen Bezug zum Brautpaar haben und nicht einfach unangepaßt aus dem Internet kopiert sein. Zeitlich sollten ca. 5 Minuten nicht überschritten werden, nur sehr gute Ausnahmen bestätigen diese Regel.
Jeder Beitrag sollte spätestens eine Woche vor dem Termin beim Zeremonienmeister angekündigt sein. Beiträge auf den letzten Drücker sind sowieso meistens schlecht organisiert. Ausnahmen erfordern also äußerst brillante Erfolge in der Vergangenheit, um der kategorischen Ablehnung zu entgehen.
Der Zeremonienmeister sorgt auch dafür, daß der Anschluß des Notebooks an den Beamer für Präsentationen oder Filme funktioniert, bevor die Vorführung Brautpaar und Gästen angekündigt wird. Nichts ist peinlicher, als Technikgefummel während einem alle auf die Finger schauen und für die Gäste ist nichts langweiliger.

Am Abend selbst sollten die Beiträge möglichst vor dem Eröffnungstanz gebracht werden und sonst nur, wenn auf der Tanzfläche gerade nichts los ist. Eine Darbietung im richtigen Moment heizt die Stimmung an, im falschen Moment kann sie die Stimmung auch unterbrechen.

Hochzeitstorte
Das Anschneiden der Hochzeitstorte sollte auf jeden Fall vor dem Eröffnungstanz stattfinden, z.B. zum Dessert oder nachmittags beim Kaffee. Danach wirkt es sich meist fatal auf die Tanzlaune der Gäste aus. Daß viele Gastronomen die Torte erst auf Mitternacht terminieren möchten, hat eher den Grund, daß sie selbst gern Kuchen oder Dessert servieren möchten.
Das Brautpaar schneidet die Torte nur an, danach sollte das Servicepersonal übernehmen.

Hochzeitszeitung
Eine Hochzeitszeitung kann z.B. helfen die Zeit auszufüllen, während der das Brautpaar die Gesellschaft zum Fotoshooting verläßt. Sie kann auch dem Brautpaar überreicht und den Gästen zum Abschied als Erinnerung mitgegeben werden.
Die Hochzeitszeitung sollte aber nie nach dem Essen an alle verteilt werden. Die Gäste werden neugierig darin lesen und dabei nicht in Partylaune kommen oder gar ans Tanzen denken.

Brautstraußwurf
Das Werfen des Brautstraußes sollte Braut vorher mit einem zusammengebundenen Tuch üben. Die wenigsten werden regelmäßig Gläser rückwärts an die Wand werfen, so daß der Bewegungsablauf ungewohnt ist.
Vorher sollte man überlegen, ob ausreichend viele ledige Frauen anwesend sein werden und diese auch gerne den Strauß fangen wollen.
Analog dazu kann der Bräutigam das Strumpfband für die unverheirateten Männer werfen. Dazu kann der Bräutigam der Braut vorher das Strumpfband als kleine Showeinlage effektvoll vom Bein abziehen

Strumpfband Versteigerung
In einigen Gegenden ist es nicht üblich dem Brautpaar große Geschenke zu machen. Dort wird dann oft das Strumpfband versteigert, um die Hochzeitskasse aufzufüllen. Haben die Gäste schon großzügige Geschenke gemacht, werden sie eher unvorbereitet auf diese Ausgaben sein. Auf jeden Fall werden kleinere Beträge geboten und dabei aufaddiert. Bietet ein Mann, hebt die Braut ihr Kleid ein Stückchen höher, bietet eine Frau, senkt sie es wieder etwas. Ist genug Geld zusammengekommen, macht der Bräutigam das letzte Gebot und ersteigert das Strumpfband und zieht es mit den Zähnen vom Bein der Braut.

Brautentführung
Im ländlichen Süddeutschland ist es üblich nach der Kirche zunächst Kaffee und Kuchen zu essen, und sich dann zu einem anderen Ort für die abendliche Feier zu begeben. Um diesen Umzug einzuleiten, wird die Braut entführt.
Ohne diesen Hintergrund ist eine Brautentführung der sichere Tod der Hochzeitsfeier, garantiert.

Hochzeits-ABC
Eine verbreitete Methode den Gästen Informationen und Wünsche für die Hochzeitsfeier zukommen zu lassen ohne die Einladung mit zu viel Text zu beladen ist das Hochzeits-ABC. Es beantwortet viele Fragen der Gäste im Voraus und ist ein guter Weg mit lustigen Formulierungen zu kommunizieren was erwünscht ist und was nicht. Verschickt wird am besten hübsch gestaltet zusammen mit der Einladung.

Fotos
In Zeiten von Digitalkameras und Mobiltelefonen mit Kamera kann man die Gäste bitten die Fotos von der Hochzeit vor dem Nachhausegehen auf ein Netbook mit Kartenleser zu kopieren. Am besten bereitet man dafür eine Ordnerstuktur mit den Namen der Gästeliste vor und bittet die Gäste sich vor dem Heimweg an den Zeremonienmeister oder einen Trauzeugen zu wenden.